Steine für den Zen-Garten

Von Jan am 27. April 2020 in Garten

Die Elemente eines Zen-Gartens

Ein Zen-Garten ist eine und immer beliebter werdende Art eines japanischen Gartens. Dieser wird auch “kare-san-sui” genannt, was so viel wie “die trockene Landschaft“ bedeutet. Die zentrale Rolle beim Anlegen solcher Zen-Gärten spielen die Steine. Auch die Gestaltung des Bereiches zwischen Felsen mit Kiesflächen, ausgesuchten Pflanzen und auch Moos ist von besonderer Bedeutung. Normalerweise handelt es sich bei diesem Zen-Garten um einen in sich abgeschlossenen Bereich, welcher von einem Zaun, einer Mauer oder auch einer Hecke umgeben wird.
Pflanzen, Steine und Wasser sind die Hauptbestandteile dieses japanischen Gartens, welche stets die harmonische Einheit des Bereiches bilden sollten. Das Wasser wird in dem Zen-Garten vor allem durch Kies symbolisiert. Auch Wasserfälle werden durch die Steine bzw. Felsen nachempfunden, während kleinere Steine in den Kiesflächen die Inseln des Meeres versinnbildlichen. Um den Eindruck des Wassers zu verstärken, wird der vorhandene Kies auch gerne geharkt. Mit sehr viel Sorgfalt werden hierbei mit dem Rechen unterschiedliche Muster in den Kies gezogen. Die geraden Linien stellen ein gemächliches Fließen des breiten Stroms dar und wellenartige Muster empfinden Bewegungen des Meeres nach. Besonders beliebt sind auch Kombinationen der geraden Linien sowie Kreis- und Wellenmustern um die einzelnen Felsen und Büsche herum. Vorteilhaft ist vor allem die Abwechslung in den verschiedenen Mustern.

Die Platzierung der Steine und Steingruppen

Die Steine, die zumeist im Baumarkt oder im Fachhandel erhältlich sind, sind eine stabile Basis der japanischen Zen-Gärten. Diese stellen meist Gebirge und die Inseln dar und verleihen diesem Garten eine besinnliche Ruhe und Ausstrahlung. Hartgesteine wie das Granit, der Basalt oder Gneis lassen sich hierbei vielseitig einsetzen. Dass sie harmonisch zusammenwirken können, sollten Gartenliebhaber sich auf eine oder zwei Sorten der Steine beschränken. Anregen lassen können sie sich von den Gesteinsarten, welche in der heimatlichen Region vorkommen. Die Steingruppen bestehen in den japanischen Gärten stets aus einer ungeraden Zahl an den Elementen. Die natürliche Asymmetrie steht in einem angenehmen Gegensatz zu der geradlinigen Architektur der Bauwerke. Den Mittelpunkt bildet zumeist ein größerer Hauptstein, welcher von zwei kleineren Steinen flankiert wird. Auch flache Steine können sehr gut als Trittsteine verwendet werden und durch ein Kiesmeer verlegen. Diese sollten einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern haben.

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